Wir verlieren eine kleine Berühmtheit in unserem Naturpark
Berts Tod macht uns in der Naturparkverwaltung Nuthe-Nieplitz sehr traurig. Über viele Jahre war er ein ganz besonderer Bewohner unseres Naturparks und weit über die Region hinaus bekannt – eine kleine Berühmtheit, die viele Menschen begeistert hat.
Gleichzeitig ist es schön, dass Bert nicht nur die Menschen fasziniert, sondern auch die Wissenschaft beschäftigt hat. Seine langjährige Begleitung, insbesondere mit dem Senderhalsband, hat wertvolle Einblicke in das Leben und Verhalten eines freilebenden Elches in unserer Kulturlandschaft ermöglicht. Unser besonderer Dank gilt daher den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, allen voran Dr. Frank-Uwe Michler.
Nicht vergessen möchten wir auch die Weidelandfarm Rieben, deren Mutterkuhherde sich Bert während der Brunft immer wieder anschloss. Herr Engelhardt unterstützte die Einsätze der Wissenschaftler*innen vor Ort tatkräftig und bewies viel Geduld mit Bert, der den Kühen in seiner hormonellen Hochphase doch einige Male nachstellte.
Uns macht es besonders stolz, dass Bert den Naturpark Nuthe-Nieplitz über so viele Jahre als Zuhause gewählt hat. Sein Aufenthalt zeigt, dass unsere Landschaft auch für eine so besondere Tierart geeignete Lebensräume bietet.
Wir werden Bert in guter Erinnerung behalten. Seine Geschichte wird uns sicher noch lange begleiten.
Und wer weiß: Vielleicht lässt sich eines Tages wieder ein Elch in den Nuthe-Nieplitz-Niederungen nieder. Wir würden ihn jedenfalls willkommen heißen.
Das Team der Naturparkverwaltung Nuthe-Nieplitz
Gebiet
- Naturpark Nuthe-Nieplitz
Meldung vom 25.09.2026
