Hoffnungsschimmer für seltene Orchideen – Wie der Zarth Trockenjahre übersteht

Seit fast zwei Jahrzehnten werden dort die Entwicklung der Vegetation sowie die Wasserstände wissenschaflich von Wolfgang Linder und der Naturwacht beobachtet. Die neuesten Ergebnisse zeigen, dass die seit 2018 gehäuft aufretenden Dürre- und Hitzeperioden deutliche Spuren im Zarth hinterlassen. 

Der Zarth wird sowohl durch Niederschläge als auch durch grundwassergespeiste Zuflüsse aus den Hochflächen des Flämings mit Wasser versorgt. Dennoch gerät auch dieses Naturschutzgebiet zunehmend unter Druck. Die Auswertungen der Jahre 2007 bis 2025 zeigen, dass dem Zarth klimabedingt weniger Wasser zugutekommt. Besonders die seit 2018 gehäuft aufretenden Dürre- und Hitzeperioden führten dazu, dass Moorböden im Sommer deutlich stärker austrockneten als früher. Auch die regelmäßigen Wasserstandsmessungen der Naturwacht zeigen diese Veränderungen auf. Besonders während der Trockenjahre ab 2018 wurden auf mehreren Untersuchungsflächen sehr niedrige Wasserstände gemessen. Im Verlauf der Jahre sinken die Grundwasserpegel immer früher im Jahr auf Tiefstwerte.

Den Zarth mit der Rangerin entdecken – RangerTour am 31. Juli

Hoffnungsschimmer für seltene Orchideen

Gebiet

  • Naturpark Nuthe-Nieplitz

Meldung vom 07.07.2026