Natur & Landschaft

Zweistromland

Die Flüsse Nuthe und Nieplitz geben dem Naturpark seinen Namen. Einst wild und ungezähmt wurden sie über die Jahrhunderte immer wieder reguliert und begradigt. Ihre Pappel gesäumten Ufer prägen heute ebenso das Landschaftsbild des Naturparks wie die Seenkette der Niederung, die feuchten Wiesen, trockenen Wälder und die aus der Saale- und Weichseleiszeit stammenden Höhenzüge. Dazu kommen Moore, naturnahe Bruchwälder und großflächig überflutete Wiesen.

Ein Dorado für viele seltene Tiere und Pflanzen. Fisch- und Seeadler sind am Himmel zu beobachten, der Fischotter tummelt sich in manchem naturnahen Gewässer. Im Frühjahr und im Herbst rasten Tausende nordischer Wildgänse und Kraniche auf den Flachwasserseen. Wegen der für die Bundesrepublik repräsentativen Naturschätze wurde 1992 in der Nuthe-Nieplitz-Niederung Brandenburgs erstes Naturschutzgroßprojekt eingerichtet.