Beobachtungsziele

Turm an den Ungeheuerwiesen bei Blankensee

Erreichbarkeit

Parkplatz im Ortszentrum von Blankensee, Richtung Kirche laufen, Ausschilderung an der Straßenkreuzung nach rechts folgen, ca. 10 Minuten Fußmarsch. Nächster Bahnhof ist Trebbin (ca. 10 km), ab Löwendorf Radweg über Glau.

Beobachtungen

Blick auf die Ungeheuerwiesen, den Stückener Weinberg, den Fichtenberg und den Grössinsee. Im Herbst und Frühjahr sind insbesondere rastende Saat- und Blässgänse zu beobachten. Darüber hinaus zeigen sich Graugans, Kranich, Kiebitz, Bekassine, Rot- und Schwarzmilan sowie der Fischadler auf seinem Pfahlhorst.

Tipp

Beste Beobachtungszeiten von Ende September bis Mitte November und von Mitte Februar bis Mitte April.

Gastronomie

Museumsschänke, Gasthof Schmädicke und das barrierefreie Landhaus Waldfrieden in Blankensee.

Bohlensteg am Blankensee

Bohlenstag Blankensee (Foto. U. Kupper)
Bohlenstag Blankensee (Foto. U. Kupper)

 Erreichbarkeit

Parkplatz am Ruhemannweg nahe Ortsausgang Richtung Schönhagen, dann ca. 5 Minuten Fußmarsch. Alternativ Parkplatz im Ortszentrum Blankensee, dann an der Kreuzung der Ausschilderung Richtung Bauernmuseum folgen und hinter Museum und Fischerei links schwenkend die Nieplitz überqueren, ca. 15 Minuten Fußmarsch. Nächster Bahnhof ist Trebbin (10 km), Radweg ab Löwendorf über Glau.

Beobachtungen

Direkter Blick auf den weiten, von breiten Schilfgürteln umgebenen größten See der Nuthe-Nieplitz-Niederung. Hier zeigen sich u.a. Haubentaucher, Kormoran, Gänse- und Zwergsäger. Auch der Seeadler lässt sich manchmal sehen und mit etwas Glück ist der Fischadler bei seinem spektakulären Jagdflug zu beobachten. Im Schilf singen Drossel- und Teichrohrsänger, im Weidengebüsch schlägt die Nachtigall.

Tipp

Über den Steg haben auch mobilitätseingeschränkte Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, den Blick frei auf den Wasserspiegel und das Leben am See. Er ist als breiter Rundweg angelegt, den man ohne Wendemanöver wieder verlassen kann. Bänke auf dem Steg laden zur Rast ein. Blankensee ist mit einem öffentlichen Behinderten-WC ausgestattet und bietet auch ein barrierefreies Landgasthaus.

Gastronomie

Museumsschänke, Gasthof Schmädicke und das barrierefreie Landhaus Waldfrieden in Blankensee.

Stangenhagen Flachwasserseen - Ein Paradies für Wasservögel

Pfefferfließ mit Schwäne (Foto: U. Kupper)
Pfefferfließ mit Schwäne (Foto: U. Kupper)

Durch Moorsackungen und Aufgabe der Entwässerung haben sich in den neunziger Jahren zwischen den Ortschaften Zauchwitz, Stangenhagen und Rieben spontan Flachwasserseen gebildet. Sie sind ein Dorado für Wasser- und Watvögel.

Viele seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Die faszinierende Szenerie ist vom Aussichtsturm Stangenhagen aus gut zu beobachten. Ein etwa zwei Kilometer langer Rundweg verbindet den Ort Stangenhagen (Parkmöglichkeit) und den Beobachtungsturm.

Für diese Route mit Erläuterung von Wegstationen ist in der Naturparkverwaltung ein Faltblatt zu erhalten.

Turm an den Nieplitz-Wiesen bei Beelitz

Erreichbarkeit

Über die ausgeschilderte Radroute F5 ab Bahnhof Beelitz-Stadt (ca. 3 km). Parken am Gewerbegebiet Beelitz am Ortsausgang Richtung Treuenbrietzen, dann ca. 20 Minuten Fußmarsch auf dem Feldweg Richtung Wald.

Beobachtungen

Blick in die halboffene Nieplitz-Niederung mit kleinen Erlenbruch-Restwäldern, zum Nieplitz-Lauf und zum verschilften Altarm der Nieplitz. Feldhase, Reh, Rotmilan, Turmfalke, Kuckuck, Nachtigall und Gebänderte Prachtlibelle lassen sich sehen oder hören. Eine Augenweide sind die blühenden Feuchtwiesen. Im Spätsommer blüht die seltene Herbst-Zeitlose, im Volksmund auch "Herbstkrokus" genannt, auf den Feuchtwiesen des Flächennaturdenkmals Katzenberg.

Tipp

Einbindung des Turmes in eine Radrundtour um Beelitz auf dem F5 oder zu Fuss Spaziergang zum nahe gelegenen Rastplatz an der Nieplitz.

Gastronomie

In Beelitz, an der Radroute F5 im Gasthaus "Zur Lindenschenke" in Elsholz.

Steg am Riebener See

Erreichbarkeit

Parken am Dorfanger in Rieben, dann Straße Richtung Dobbrikow 100 Meter folgen und in der Rechtskurve nach links abbiegen, Ausschilderung folgen.

Beobachtungen

Direkter Blick auf den Riebener See; Schlafgewässer zahlreicher Enten und Gänse vor allem zur Zeit des Vogelzugs; Haubentaucher, Kormoran-Kolonie im Erlenbruch, Rohrsänger und Rohrweihe im Schilfgürtel.

Tipp

Einbindung des Steges in die Rundwanderung um den Riebener See.

Gastronomie

Mehrfach in Dobbrikow und Zauchwitz.

 

Faltblatt Beobachtungstürme in Brandenburg

http://www.mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2338.de/b_tuerme.pdf

 

 

Löwendorfer Berg

Auf- bzw. Abstieg zum Turm (Foto: Ursula Kupper, Naturparkverwaltung)
Auf- bzw. Abstieg zum Turm (Foto: Ursula Kupper, Naturparkverwaltung)
Aussicht vom Turm (Foto: Svenja Becker)
Aussicht vom Turm (Foto: Svenja Becker)

Im Trebbiner Ortsteil Löwendorf wurde im Juni 2012 ein Aussichtsturm eingeweiht.

Der Aussichtsturm ist 21 m hoch hat eine Anzahl von 112 Stufen der Löwendorfer Berg ist 103 m hoch. Zugänglich ist der Aussichtsturm über den Europäischen Fernwanderweg E 10, weitere Zugänge vom Trebbiner Ortsteil Löwendorf, Parkmöglichkeiten sind vorhanden.  

Weitere Information:

www.stadt-trebbin.de