Streuobstwiesen

Auf Streuobstwiesen stehen "verstreut" hochstämmige Obstbäume unterschiedlichen Alters mit verschiedenen Arten und Sorten. Die Nebennutzung als Viehweide oder zur Heugewinnung war früher eine übliche Doppelnutzung. Auf Pestizide und chemisch-synthetischen Dünger wird hier völlig verzichtet. Der Bodenbewuchs von Streuobstwiesen ist in seiner Zusammensetzung sehr vielfältig.

Im Naturpark hat der Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. 1993 auf einem 14 Hektar großen, ehemals intensiv genutzten Maisacker am Südufer des Blankensees 1.000 Bäume alter deutscher Obstsorten gepflanzt, die Wiese mit Lesesteinhaufen und Ansitzen für Greifvögel versehen sowie Nistkästen für Vögel angebracht. Der Verein bewirtschaftet die Streuobstwiese gemeinsam mit der Schäferei Ritter & Köhler. Interessierte können das Projekt mit einer Baumpatenschaft unterstützen.

Weitere Informationen:

http://www.naturpark-nuthe-nieplitz.de/akteure/landschafts-frderverein-nuthe-nieplitz-niederung-e.v./index.html