Pflanzen

Ochsenzunge (Anchusa officinalis)

Ochsenzunge (Anchus officinalis)(Foto: U. Kupper)
Ochsenzunge (Anchus officinalis)(Foto: U. Kupper)

Die Ochsenzunge (Anchusa officinalis) wächst auf den nacheiszeitlich entstandenen Sandablagerungen, insbesondere in ungedüngten Ackersäumen und landwirtschaftlichen Stilllegungen. Namensgebend bei der Pflanze sind ihre rauen, sich zuspitzenden Blätter.


Nachtkerze (Oenothera biennis)

Als Einwanderer aus Nordamerika blühen im Spätsommer die gelbe Nachtkerze (Oenothera biennis) und die Königskerze auf sonnigen trockenen Standorten, großflächig auf ehemaligen Truppenübungsplätzen. Ein ökologischer Betrieb im Naturpark macht aus der Not der brandenburgischen Sandbüchse eine Tugend und baut seit einigen Jahren die Nachtkerze als Kulturpflanze an.

Salzbunge (Samolus valerandi)

Salzbunge (Samolus valerandi) (Foto: Maik Marsch)
Salzbunge (Samolus valerandi) (Foto: Maik Marsch)

Die Salzbunge (Samolus valerandi) ist ein seltener, sehr unscheinbarer Vertreter salzliebender Pflanzen. Salzwiesen finden sich dort, wo Grundwasser den Oberboden mit Wasser aus salzhaltigen Schichten tränkt. Salzvorkommen wurden bereits im 16. und 17. Jahrhundert zur Salzgewinnung genutzt, das Dorf Salzbrunn verdankt dieser Besonderheit seinen Namen. Der Wilde Sellerie (Apium graveolens), hat auf den Gröbener Salzwiesen einer seiner letzten Vorkommen in Brandenburg. Viele Salzpflanzen sind heute geschützt, sogar im europäischen Maßstab.

 

Weitere Informationen:

www.mlul.brandenburg.de/info/salzstellen