Nuthe & Nieplitz

Der 53 Kilometer lange Lauf der Nieplitz liegt vollständig im Naturparkgebiet. Die Nieplitz entspringt südlich von Treuenbrietzen und mündet zwischen Jütchendorf und Schiaß in die Nuthe.

Das Quellgebiet der Nuthe befindet sich auf dem Niederen Fläming südlich Jüterbogs zwischen Dennewitz und Niedergörsdorf. Sie mündet in Potsdam in die Havel.

Bereits 1776 bis 1786 erfolgte die erste Nutheregulierung. Die zweite, wirksamere, folgte 1883. Danach wirkten sich merklich sinkende Wasserstände auf den Fischfang aus. Aus Fischern, die ihren Fang zu besten Zeiten in Zentnern wogen und Nuthe-Krebse bis nach Paris exportierten, wurden notgedrungen Ackerbauern. Alte Fischersiedlungen waren z. B. Gröben, Kietz.

Die Nieplitz war abschnittsweise noch im vorigen Jahrhundert schiffbar. Auf der Nuthe wurde noch bis 1830 Holz geflößt. Im 20. Jahrhundert wurden weitere Begradigungen und Grundräumungen zum Schutz vor Hochwasser durchgeführt. Der Ausbau der Nuthe zwischen Trebbin und Potsdam erfolgte 1933 - 1934.